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Polizeirazzien in Österreich decken gefälschte Impfausweise auf

Die Polizei in Österreich hat bundesweit Razzien wegen des Verdachts des Verkaufs gefälschter Impfausweise durchgeführt.

Insgesamt wird gegen 22 Personen wegen “Fälschung, Verwendung gefälschter Dokumente und Betrug” ermittelt. sagte das Innenministerium in einer Erklärung.

Die Durchsuchungen kommen nur wenige Wochen, bevor Österreich als eines der ersten EU-Staaten COVID-19-Impfstoffe zur Pflicht macht. Am Mittwoch, Italien hat angekündigt, dass sie für die über 50-Jährigen obligatorisch sind.

Beamte sagen, dass die Verdächtigen alle Anti-Impfstoff-Aktivisten sind, die beschuldigt werden, gefälschte Gesundheitszeugnisse für sich und ihre Familien gehandelt zu haben.

“Die Tatverdächtigen bilden eine heterogene Gruppe, die einzige Gemeinsamkeit ist die Ablehnung von öffentlichen Schutzstandards”, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

Bei der Operation wurden mehrere gefälschte Impfausweise sowie Mobiltelefone und Computer beschlagnahmt.

Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem Polizisten eine Gruppe auf der Messaging-Plattform Telegram infiltriert hatten.

“Das ist keine geringfügige Straftat, sondern eine kriminelle Handlung”, sagte Innenminister Gerhard Karner und fügte hinzu, er werde “insbesondere gegen Fälscher und Schattenhändler” vorgehen.

Österreich hatte im April 2021 eine eigene Polizeigruppe zur Bekämpfung des Verkaufs gefälschter Impfausweise eingerichtet.

Nach offiziellen Angaben sind rund 70 % der österreichischen Bevölkerung vollständig gegen das Virus geimpft, und angesichts der Zunahme von Omicron-Fällen drängen Beamte auf ein Impfmandat.

Ab Februar dürfen ungeimpfte Bürger ihre Häuser theoretisch nur noch zum Lebensmitteleinkauf, zur sportlichen Betätigung oder zur medizinischen Behandlung verlassen.

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Benzer Haberler

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